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In der Weihnachtsbäckerei: Spekulatius Bällchen / Speculoos Truffle Recipe


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In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei, zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei. 🎵🎵

Ja, die Weihnachtsstimmung ist bei mir nun auch endlich angekommen.

Ich muss ja zugeben, seit Oktober wird bei uns in der Agentur ständig Weihnachts- oder zumindest Vorweihnachtszeitcontent geplant und geshootet, daher wurd' es mir wirklich schon viel zu viel und ich hatte innerlich mit Weihnachten doch schon abgeschlossen. Aber dann fing letztes Wochenende bei uns zuhause die Keksbacksaison an - mit schöner Weihnachtsmusik und Punsch - daher wurd' ich prompt wieder mitgerissen.

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Diese Jahr hatten wir uns sozusagen ein Limit an verschiedenen Keksvariationen gesetzt. Grundsätzlich artet das jedes Jahr aus, daher fand wir dieses Limit wirklich super..

Nun ja, was soll ich bloß dazu sagen .. wir haben's natürlich überschritten, denn uns fällt jedes Jahr auf's neue eine neue Idee ein, eine neue Kombination, oder ein neues Rezept, das wir noch heuer ausprobieren wollten - und natürlich eignet sich die Weihnachtszeit da toll dazu.

Sinnlich zarte Spekulatius Bällchen mit Weihnachtsgewürzen

Wie dem auch sei - ich hab Bällchen, Pralinen, Bliss Balls - wie auch immer man sie nennen mag - gemacht. Denn sie sind einfach, wirklich kinderleicht und vor allem super schnell gezaubert. Der Teig ist nämlich nicht roh und muss nicht erst gebacken werden. Er besteht aus den Krümeln von Spekulatiuskeksen, aus Sauer Rahm, Nougat und, und, und. Also wirklich nicht kompliziert. Im Grunde kann man jede Kekssorte verwenden, die man mag. Man muss schließlich nur darauf Acht geben, dass man, neben den Krümeln, eine Zutat wählt, die genug Flüssigkeitsanteil hat, damit sie die Kekskrümeln zusammenhält.

Der Nachteil der Bällchen ist, dass sie innerhalb von 1 bis 2 Wochen verbraucht werden müssen, sonst werden sie schlecht - oder zumindest der Rahm, der in den Bällchen enthalten ist.
Obwohl, wenn ich eben mal so drüber nachdenke, seh' ich's eher als Vorteil, denn wir 'müssen' sozusagen die Bällchen weg mampfen, bevor sie schlecht werden. Bei den Weihnachtskeksen ist das meist anders, da muss drauf geachtet werden, dass bis zum Weihnachtsabend noch Kekse übrig bleiben ... bei den Bällchen hat man wenigstens eine Ausrede parat. :D

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Zutaten für 20 bis 25 Spekulatius Bällchen

300g Spekulatiuskekse, 150g Sahne, 150g Nougat, 1 TL Zimt, 1/2 TL frische Vanille, 1 EL Sauer Rahm, 1 Handvoll geschälte Mandeln

200g Schokolade, 1EL Kokosöl, etwas Zimt, Zuckerperlen, Zuckersterne

Zubereitung der Bällchen

- Die Spekulatiuskekse mit einem Nudelholz 'zu Krümel schlagen', oder ihr zerkleinert die Kekse mit einem Mörser/einer Küchenmaschine. 
- Das Nougat in kleine Stücke schneiden.
- Die Sahne erhitzen, Zimt und Vanille dazugeben und aufkochen lassen. Die Nougatstücke portionsweise in die heiße Sahne geben. Solange umrühren bis sich das Nougat mit der Sahne vermengt hat und sie eingedickt ist.
- Die Sahnecreme kurz beiseite stellen und die Mandeln in sehr kleine Stücke hacken.
- Nun die Keksbrösel, die Nougatcreme, Mandeln und Rahm händisch durchkneten, bis sich eine Art Teig gebildet hat.
- Den Teig mit einem Teelöffel in Portionen einteilen und Kügelchen rollen.
- Die Bällchen auf ein Backpapier geben und gut 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
- Währenddessen könnt ihr die Schokolade mit dem Kokosöl bei niedriger Hitze schmelzen lassen.
- Die Bällchen mit der Schokolade überziehen, trocknen lassen und wieder überziehen.
- Nun mit Zuckerperlen, Zuckersternen und 'Zimtstaub' (gemahlener Zimt mit einem Pinsel die Bällchen bestäuben) dekorieren.
- Die Bällchen halten sich gut über 1 Woche im Kühlschrank. 

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Ich wünsche euch einen schönen Tag!
- Verena 

DIY: Minimalistischer Adventskranz in Thermobechern*


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Die Adventszeit kam so plötzlich. Die Weihnachtsmärkte haben bereits geöffnet, der erste Schnee fiel und Weihnachten ist nicht mehr weit. 

Wie jedes Jahr mach' ich mir Gedanken über unseren Adventskranz. Nicht zum ersten Mal gibt es, statt dem klassischen Adventskranz, einen Upcycling-Adventskranz. " Einem Alltagsgegenstand neues Leben geben" - ich denk', das beschreibt 'Upcycling' ganz gut. So hab' ich letztes Jahr beispielsweise eine große Kichererbsendose zum Topf meines Adventskranzes umfunktioniert. 

Heuer hab' ich mich deshalb mit Connox zusammengetan und an einer neuen Upcycling-Idee gefeilt. Zurzeit mag ich's in meiner Wohnung richtig gern minimalistisch, clean, skandinavisch. Weiß, helle Brauntöne - richtig schön! Besonders an Weihnachten find' ich diese hellen Farben viel angenehmer am Weihnachtsbaum als die grellen, dominanten Farben.  

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Rezept: Maroni Cupcakes / Chestnut Cupcake Recipe



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Eigentlich sollte der Beitrag pünktlich am 11.11. online gehen - zum burgenländischen Feiertag, dem Martinstag. Da Oma traditionsgemäß am 11. November immer Gansl mit Rotkraut und Semmelschnitten brät, habe ich, zugegeben, lieber die Zeit mit meiner Familie genossen, als einen Blogbeitrag vorzubereiten. 

Genauso wie das Gansl, gehört auch das Dessert mit Maronis zum Martinstag. Bisher wurden es immer Torten in verschiedenen Variationen ( unsere zwei Lieblingsrezept gibt es bereits auf dem Blog - ein Mal die  Maroni Torte mit Maronicreme  und wer es gern mal aufwendiger mag, probiert die Maroni Torte mit Erdbeerfüllung und Ganache ) oder der Klassiker - nämlich Kastanienreis mit Sahne und Kakao. 

Ihr wisst es, ich mag es unkompliziert zu kochen und zu backen. Deshalb habe ich eines meiner einfachsten Rezepte für Muffins herausgesucht und dieses mit Maronipüree kombiniert. Als Topping habe ich lediglich Kastanienreis mit Sahne verwendet - nur eben als Creme. 

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Rezept: Allerheiligen Striezel mit Step-by-Step Anleitung / Traditional Challah Bread Recipe



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Traditionsgemäß wird wieder ein paar Tage vor Allerheiligen der Löffel in der Backstube zum Striezelbacken geschwungen.

Die österreichische Tradition besagt ja, dass die Taufpaten deren Nichten und Neffen einen Allerheiligenstriezel mit einer eingebackenen Silbermünze schenken. Bei uns werden jedoch - schon seit ich mich daran erinnern kann - gemeinsam mit Oma, oder damals noch mit der Uroma, die Briochezöpfe gebacken.