Samstag, 28. November 2015

DIY: Anhänger aus Vogelfutter / Bird Seed Feeders #craftythingsbyverena

Bei meiner Familie im Burgenland tummeln sich die Vögel im Winter, da hängen dann auch mal die einen oder anderen Meisenknödel in unserem Garten. Die Vögel sind ganz wild drauf und auch unsere Labradorhündin hat dabei ihren Spaß .. - obwohl ich zugeben muss, dass der Spaß daraus besteht, die Körner selbst zu fressen. Deshalb habe ich heuer nach einer Alternative gesucht, in der Hoffnung, dass die Vögel diesen Winter auch etwas davon abbekommen. Meisenknödel oder eben Meisenringe sehen ja schön aus und scheinen auch zu schmecken ... - ich habe die Knödel natürlich nicht selbst probiert, aber ihr wisst hoffentlich was ich meine :) 
Schon als kleines Mädchen habe ich mit meiner Mutter Meisenringe und Futterglocken für die Wildvögel selbst gemacht. Meine Mutter meinte sogar, dass sie die von mir angemalten Töpfe erst neulich entsorgt hat. Vor ein paar Wochen haben wir die Tradition also wieder aufleben lassen - wir hatten mindestens genauso viel Spaß wie vor vielen, vielen Jahren, obwohl ich zugeben muss, dass das Sauberkriegen der Formen so ne Sache ist. Die Aufgabe habe ich gerne an meine Mutter weitergeben. :D hihi, sorry Mama! 
Vorab schon mal ein paar Dinge, die ihr dazu benötigt
Streufutter, Kokosfett, kleine Töpfe, Förmchen, etwas Bast, Zahnstocher und kleine Äste

Streufutter muss man natürlich nicht zwingend kaufen. Wir haben zum Beispiel alte Kukuruzen ? .. ööm, ich meine natürlich alte Kukuruzi ( für alle, die sich jetzt fragen was ein Kukuruz bzw. Kukuruzi sind - man nennt bei uns in Österreich die Maiskolben auch oft Kukuruz, der Plural davon ist Kukuruzi - das musste ich übrigens selbst googeln :D ) und Sonnenblumenkerne aus der Sonnenblume abgerebelt und unter das Futter gemischt. Also für alle, die Kolben und vertrocknete Sonnenblumen vom Spätsommer noch zuhause haben, ist das eine tolle Verwertung.  
Nun eine kleine Anleitung
Das Kokosfett in einem Topf schmelzen lassen und das Futter einrühren. Dann die Masse etwas abkühlen lassen, bis sie fast wieder fest ist. Anschließend die Förmchen und Töpfe befüllen. Damit ihr euch nachher leichter mit dem Bast tut, steckt einfach einen Zahnstocher in die obere Hälfte der Förmchen - ungefähr dort, wo später der Bast durch soll. Bei den Töpfen habe ich dann noch Äste reingesteckt, damit man den Bast später dort befestigen kann, außerdem können sich die Vögel dann dort dranhängen.
Nun muss die Masse ordentlich abkühlen - das kann dann auch schon mal einen Tag dauern, schließlich soll es ja beim Rauslösen nicht zerbrechen, denn wie das Sprichwort so schön sagt "Gut Ding will Weile haben". Ist die Masse schön fest, vorsichtig aus der Form lösen, den Bast durchziehen, einen Knoten reinmachen und schon sind die Meisenringe fertig.

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Ich wünsche euch einen schönen Tag und vor allem ein schönes Adventwochenende!
-Verena

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