Samstag, 8. April 2017

DIY: Betoneier im Eierbecher aus Holzperlen / Concrete Easter Eggs in a Wooden Egg Cup


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Ostern rückt ja in großen Hoppelhäschenhoppler näher - daher gibt es heut' auch ein kleines Oster-DIY-Beton-Projekt .. jaa, das beschreibt es ganz gut, was wir heute vorhaben. Und obendrein gibt es auch noch ein kleines Holzperlenkränzchen als Eierbecher. Also, sozusagen eine '2 in 1' DIY-Idee. 

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Der Beton lässt sich, sobald die Eier auch wirklich gut ausgeschwemmt und die Bakterien durchs Kochen abgetötet wurden ( klingt ziemlich brutal muss ich zugeben, ist aber halb so schlimm :D ), richtig gut aus der Schale lösen, also keine Bange - diese Hürde schafft ihr auf jeden Fall. Ich hab' mir dabei auch einen riesigen Kopf drum gemacht .. letzten Endes war es richtig einfach. Ein bisschen Fingerspitzengefühl in natürlich gefragt, ein gutes Buttermesser ist auch von Vorteil und eine Menge Geduld. Denn die Betoneier brauchen, zugegeben, doch schon ihre Zeit
zum ' R E I F E N' .. mhm, genau. Ich mein' natürlich zum Trocknen. 

Aber wie gesagt, die Eier lassen sich natürlich sehen und machen die Wartezeit abermals wett. 

Außerdem sind sie nicht nur schön als Dekoration für den Ostertisch, sondern eignen sich dazu auch noch super als kleine Osteraufmerksamkeit. Wer die Betoneier nicht unbedingt ins Osterkörbchen legen möchte, kann natürlich auch die süßen Eierbecher aus Holzperlen basteln und die Eier hineinsetzen. 

Schon mal als kleine ( vielleicht auch gut gemeinten) Tipp - Basteln mit Holzperlen macht wirklich süchtig. Egal, ob Topfuntersetzer, oder Schlüsselanhänger - sobald man die kleinen Perlen in vielen, vielen Größen zuhause hat, gibt es kein Halten mehr - sozusagen Suchtgefahr beim Basteln mit diesen kleinen Kügelchen. 

Also, ihr Lieben, ran an die Eier ( und an die Holzperlen).

*Anmerkung: Ich glaub', das schreib' ich jedes Jahr im Frühling, aber ich sammle meine Eierschalen, die ich beim Backen normalerweise in den Biomüll schmeißen würde. Hierbei achte ich natürlich, dass ich nur einen kleinen Teil ( Öffnung) der Schale beschädige, damit das Eigelb und Eiweiß durchflutschen kann. So muss ich nicht unnötig Eier ausblasen - erspar' mir Zeit und, in meinem Fall, Oma's Hühnereier. 
* Anmerkung Nr. 2: Natürlich habe ich heuer in der Fastenzeit keine Eier selbst verwendet, denn, ihr wisst schon, 40 Tage vegan blabla, ich weiß, manchen von euch hängts schon aus dem Hals raus, aber ich wollt es nur erwähnen. Dieses Jahr hat das Muttertier für mich gesammelt, denn wie könnts anderes sein, ess' nicht nur ich gern Palatschinken .. :D 

Übrigens, falls ihr gerne Enteneier/Straußeneier esst ( ja, es gibt tatsächlich Leute, die das gerne essen - ich gehöre nicht dazu :D ), könnt ihr natürlich auch diese Eierschalen verwenden. Das Ergebnis beim Straußenei ist natürlich, wie erwartet, viel größer, ist aber auch sicherlich nett zum Anschauen, oder zum Verschenken. 

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Dinge, die ihr für die Betoneier:

ausgeblasene Eier ( oder die Eierschalen wie oben beschrieben), Beton/Zement, Wasser, Trichter, Schleifpapier

Dinge, die ihr für einen! Eierbecher braucht:

Holzperlen ( in 15mm 9x, in 13mm 18x), starker Draht, eventuell eine Zange, Heißklebepistole

Anmerkung: Wenn ich von Eiern rede, mein' ich natürlich die Eierschale ( ohne Eigelb/Eiweiß).

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Anleitung für die Betoneier:

- Die Eier kurz auswaschen und danach auskochen ( also mindestens 8 Minuten bei kochenden Wasser).
- Die Eier mit der Öffnung nach untern auf einem Küchenpapier trocknen lassen.
- Währenddessen den Beton anrühren - hierbei gilt, weniger Wasser ist mehr. Das Wasser immer nach Gefühl dazugeben ( jedes Gemisch ist anderes, also gibt es hier auch keine allgemeingültige Regel vom Verhältnis Wasser zu Zement ). Am Ende sollte es eine flüssige ( aber auch nicht zu flüssige!) Masse sein. Man kann sich das so vorstellen, dass der Beton gerade so durch den Trichter läuft.
- Die Eier in eine Eierbox ( oder Eierbecher) geben!
- Die Eier bis an den Rand ( mit Hilfe eines Trichters) mit Beton füllen und für mindestens 24 Stunden aushärten lassen.
- Am nächsten Tag die Schale ungefähr so lösen, wie man es bei einem hartgekochten Ei macht. Das Ei also mit etwas Druck an einer Fläche reiben, mit der angerundeten Spitze des Buttermessers in die Öffnung stoßen und die Schale abziehen. Falls der Beton etwas an der Schale haftet, mit Gefühl die Schale Stück für Stück lösen.
- Die Betoneier wieder in die Eierbox legen und für eine gute Stunde ruhen lassen. So kann sich der Beton an die neue Temperatur gewöhnen und vollständig aushärten.
(- Danach, falls nötigt die Eier an der Bodenseite etwas abschleifen.)

Anleitung für den Eierbecher:

- Nehmt euch ein Ei ( am Besten hartgekocht, oder eben das Betonei) und legt den Draht der Breite nach um das Ei, rechnet 4 cm drauf und schneidet an diesem Punkt den Draht ab.
- Nun geht es ans Perlen auffädeln!
- Zuerst nehmt 2x 1.3cm Perlen, dann eine 1.5cm Perle, danach wieder zwei 1.3cm Perlen usw. - am Ende sollten drei 1.5cm Perlen und sechs 1.3cm Perlen am Draht hängen.
- Nehmt die zwei Ende und wickelt sie umeinander, sodass nur mehr ein kleines Stümpfelchen übrig bleibt.
(- So fährt ihr mit zwei weiteren Drähten fort.)
- Man sieht es an den Fotos ganz gut - die Perlenkränze müssen nun übereinander gestapelt werden und haken sich sozusagen ineinander ( also über zwei 1.3cm Perlen liegt eine 1.5cm Perle, darüber liegen wieder zwei 1.3cm Perlen).
- An den 1.5cm Perlen gebt ihr jeweils ein kleines Tröpfchen Heißkleber hinauf und befestigt somit die Perlen miteinander.
- Am Ende sollte der Eierbecher ein stabiles Gebilde sein, falls nicht, verwendet mehr Kleber - auch bei den Zwischenräumen.
- Nun sind die Betoneier bereit ins Perlengewusel gesetzt zu werden. 

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Weil mir die Idee selbst richtig gut gefallen hat, verlink' ich euch hier eine andere Osteridee mit Holzperlen von der lieben Steffi. 

Ich wünsche euch einen schönen Tag und einen guten Start in die Osterwoche!
- Verena

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